LEHM UND ERDE
DANIEL DUCHERT
Komplexität im Einfachen
Lehm ist der primäre Ausgangsstoff in meinem künstlerischen Schaffen.
Mich interessiert die Vielsprachigkeit dieses Materials – seine Dialekte und Ausdrucksformen.
Ich empfinde diesen puren und ursprünglichen Erdstoff als einen vitalen Rückzugsort inmitten einer destruktiven Konsumkultur.
Obwohl einfach verbirgt sich in dem Material eine Komplexität, die mich inspiriert.
Materialkörnung, Rissbildung, sein Zusammenspiel mit Feuer und Wasser, Lehm kombiniert mit Textilien oder Faserpflanzen formen grafische Arbeiten und Objekte. Das Material schwingt zwischen monolithisch schwer und transparent leicht.
Der Endzustand einer Arbeit dokumentiert oft Prozesse, in denen der Eigensinn des Materials, die Trocknungszeit und meine Eingriffe zusammentreffen. Fakturen und Texturen sind charakteristisch. Das Material steht im Mittelpunkt.
Dem gegenüber beschäftigen sich meine Rauminstallationen mit gesellschaftlichen Themen.
Die Installationen sind untrennbar in einem räumlichen Kontext eingebunden.
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VITA
Einzelausstellungen
2025 Übergänge II Stellwerk Bargteheide, Außenraum-Installationen
2024 WIR KulturSommer am Kanal, Geesthacht, Außenraum-Installation
2023 pur. Perspektiven aus Lehm Schloss Reinbek
2019 Hinter der Erde Stellwerk Bargteheide
2017 ETH Zürich, Begleitausstellung zur Lehmbau-Ausstellung Think Earth
2016 Eigensinn Stellwerk Bargteheide
2015 Musée des Confluences Lyon, Begleitausstellung zur Ausstellung Ma terre première – pour construire demain, CRATerre
Gruppenausstellungen
2018 Dissection (Sezierung) Festival Polyculture, Vernand/Frankreich, Außenraum-Installation
2011 Frontalier (Grenzgänger) Cité de Sciences et de l’Industrie Paris, Begleitausstellung für Ma terre première, CRATerre









